WickedDesk ist eine Trading- und Investmentsoftware für Trader und Investoren. Sie macht Marktprozesse klarer sichtbar: Vorbereitung, Analyse, Watchlists, Chartprüfung, Themen, Engpässe, Journal, Reports und Review liegen in einem durchgehenden Workflow.
Dieser Beitrag ist eine geführte Vorstellung. Wir gehen nicht nur eine Feature-Liste durch, sondern folgen dem Weg, den WickedDesk abbildet: zuerst den Markt lesen, dann starke Gruppen, Themen und Kandidaten finden, einen Einzelwert im Atlas prüfen, eine These oder einen Plan formulieren und die Entscheidung später im Journal oder Engpass-Kontext auswerten.
WickedDesk verbindet Dashboard-Baukasten, Scanner, Marktüberblick, Gruppenrotation, Marktbreite, Atlas-Chart-Engine, Earnings, Katalysatoren, Matrix, Engpass Builder, Trade-Journal, Import, Reports, PDF-Export und Auswertungen. Der rote Faden ist dabei immer derselbe: Aus vielen Marktdaten soll ein ruhiger, nachvollziehbarer Arbeitsprozess entstehen.
Aus Marktbewegung wird eine Arbeitsliste. Aus einer Arbeitsliste wird Kontext. Aus Kontext wird ein Plan oder eine Investmentthese. Und aus der Entscheidung wird nachher ein Review, aus dem man wirklich lernen kann.
WickedDesk ist kein Signalservice und keine Anlageberatung. Es ist ein Arbeitsinstrument für Trader und Investoren, die ihren Markt-, Analyse- und Entscheidungsprozess strukturierter, ruhiger und nachvollziehbarer machen wollen.
Mehr zum Produkt: WickedDesk ansehen.
Woher WickedDesk kommt
WickedDesk ist aus der Inspiration des damaligen Next Level Trader entstanden: aus dem Wunsch, Marktvorbereitung, Watchlists, Chartarbeit, Engpass-Research, Risiko und Review nicht mehr in getrennten Werkzeugen zu verlieren.
Die Software ist kein Nachbau einer einzelnen Methode. Sie ist eher ein Arbeitsraum, der die wichtigsten Denkschulen großer Trader und Investoren zusammenführt: Momentum, relative Stärke, Stage Analysis, Volumen, Katalysatoren, Risiko, Marktpsychologie, Fundamentalqualität, langfristige Narrative und Engpasslogik.
Zu den prägenden Inspirationslinien gehören unter anderem:
- Jesse Livermore: Marktpsychologie, Geduld, Trendfolge, Positionsaufbau und die Gefahr, gegen den Markt recht haben zu wollen.
- Richard D. Wyckoff: Akkumulation, Distribution, Angebot, Nachfrage und die Frage, ob große Marktteilnehmer ein Papier aufnehmen oder abgeben.
- Nicolas Darvas: Boxen, Hoch-Nähe, relative Stärke und die Idee, Leader über Preisstruktur statt über Meinung zu finden.
- William J. O'Neil: CAN SLIM, Earnings, Umsatzwachstum, institutionelle Nachfrage, relative Stärke und neue Hochs als Arbeitslogik.
- David Ryan: präzises Chartlesen, Leader-Selektion, Base-Qualität und Disziplin in starken Wachstumsaktien.
- Mark Minervini: Trend Template, Volatility Contraction Pattern, Risiko pro Trade und die konsequente Verbindung aus Fundamentaldaten und technischem Timing.
- Stan Weinstein: Stage Analysis, 30-Wochen-Linie, Sektorrotation und die klare Trennung zwischen Akkumulation, Aufwärtstrend, Distribution und Abwärtstrend.
- Kristjan "Qullamaggie" Kullamägi: Episodic Pivots, hohe ADR-Werte, Breakouts, Momentum-Bursts und die radikale Fokussierung auf liquide, explosive Setups.
- Ariel Hernandez: moderne Momentum-Arbeit mit ADR, relativer Stärke, Hot Themes, schnellen Leadern und wiederholbaren Setup-Buckets.
- Chris Kacher und Gil Morales: Pocket Pivots, frühe Leader-Signale, Volumenverhalten und alternative Einstiege vor offensichtlichen Breakouts.
- Dan Zanger: aggressives Breakout-Trading, hohe Beschleunigung, Chartmuster und die Konzentration auf Aktien mit außergewöhnlichem Momentum.
- Paul Tudor Jones: Risikokontrolle, Makro-Kontext, asymmetrische Chancen und die Regel, Verluste klein zu halten.
- Ed Seykota, Richard Dennis und William Eckhardt: Trendfolge, systematisches Denken, Erwartungswert, Regelklarheit und die emotionale Belastbarkeit eines Handelsprozesses.
- Linda Bradford Raschke: kurzfristige Marktstruktur, Swing-Trading, Ausführung, Timing und die Bedeutung von sauberer Vorbereitung.
- Benjamin Graham, Philip Fisher, Warren Buffett, Charlie Munger und Peter Lynch: Investmentqualität, Geschäftsmodellverständnis, Geduld, Bewertung, Wachstum, Management und die Frage, ob eine These langfristig tragfähig ist.
- Howard Marks, Stanley Druckenmiller und George Soros: Zyklen, Risikoappetit, Reflexivität, Kapitalflüsse und das Denken in Wahrscheinlichkeiten statt Gewissheiten.
- Leopold Aschenbrenner: die moderne KI-Infrastruktur-Frage: Wo entstehen die Engpässe, welche Layer werden knapp, und welche Unternehmen profitieren nicht nur vom Narrativ, sondern von der Knappheit dahinter?
WickedDesk versucht diese Linien nicht romantisch zu zitieren, sondern praktisch nutzbar zu machen. Ein Trader braucht daraus Scanner, Atlas, Risiko und Review. Ein Investor braucht daraus Themen, Lieferketten, Engpässe, relative Stärke, Fundamentalereignisse und eine überprüfbare Watchlist.
Was WickedDesk ist
Viele Trading-Tools beantworten nur eine einzelne Frage.
Ein Screener zeigt Treffer. Ein Chartprogramm zeigt Kerzen. Ein Kalender zeigt Earnings. Ein Journal zeigt vergangene Trades. Ein Notiztool beschreibt Themen. Ein News-Tool zeigt Schlagzeilen. Ein Tabellenblatt zeigt vielleicht die eigene Watchlist. Jedes dieser Werkzeuge ist nützlich, aber der eigentliche Arbeitsfluss entsteht dazwischen.
Genau dort entstehen die Reibungsverluste.
Man findet eine Aktie, aber sieht nicht sofort, ob die Gruppe stark ist. Man sieht einen Chart, aber nicht direkt, welche Earnings oder Katalysatoren dahinterliegen. Man markiert einen Breakout, aber der Bezug zur Marktbreite fehlt. Man notiert einen Trade, aber der Trade hängt später nicht sauber am ursprünglichen Setup, am Marktregime oder an der eigenen Regel.
WickedDesk setzt genau an dieser Lücke an. Die Software soll nicht nur Daten anzeigen. Sie soll den Trading-Prozess abbilden.
Der Kern ist deshalb nicht ein einzelnes Feature. Der Kern ist ein zusammenhängender Ablauf:
- Markt und Marktbreite verstehen
- ein eigenes Dashboard aus Vorlagen, Profilen und Widgets zusammenstellen
- starke Gruppen, Themen und Sektoren erkennen
- Narrative, Lieferketten und Engpässe in investierbare Layer übersetzen
- aus Tausenden Aktien eine handelbare Reihenfolge bauen
- Einzelwerte im Atlas prüfen
- Earnings, News, Katalysatoren und verwandte Aktien einordnen
- Setups, Investmentthesen und Risiko in konkrete Regeln übersetzen
- Trades, Ideen und Entscheidungen dokumentieren und später auswerten
- professionelle Trading-Reports erstellen und als PDF exportieren
Damit ist WickedDesk ein Trading- und Investment-Workspace: eine Oberfläche, in der Suche, Analyse, Engpass-Kontext, Planung und Nachbereitung zusammenliegen.
Die öffentliche Produktseite liegt unter wickeddesk.com.
Dashboard: Vorlagen und eigener Baukasten
Der erste praktische Unterschied zeigt sich schon im Dashboard. WickedDesk startet nicht mit einer starren Übersichtsseite, die für jeden Nutzer gleich aussieht. Das Dashboard ist ein modularer Baukasten.
Man kann mit Vorlagen arbeiten, zum Beispiel Hot für heiße Themen und Gruppenrotation, Momentum für Leader, Setups und Scanner-Arbeit oder Journal für Trade-Auswertung. Diese Vorlagen sind Startpunkte, keine Zwangsstruktur. Wer morgens zuerst Marktbreite, Themenradar, Gruppen, Matrix und Scanner sehen will, baut sich ein anderes Cockpit als jemand, der nach Handelsschluss vor allem Kapitalkurve, Fehler, Setups und letzte Trades überprüft.
Der Baukasten ist dabei bewusst praktisch gehalten. Widgets können hinzugefügt, entfernt, in der Breite angepasst und im Grid neu sortiert werden. Aus Markt, Scanner, Engpass-Kontext, Journal und Werkzeugen entstehen persönliche Profile: ein Premarket-Dashboard, ein Momentum-Dashboard, ein Investoren-Dashboard für Themen und Engpässe oder ein Review-Dashboard für die eigene Auswertung.
Der Widget-Katalog zeigt, wie breit die Oberfläche gedacht ist: Indizes, Marktbreite, Stage-Analyse, Sektorrotation, Scanner, Top/Flop, Leader Pullbacks, Katalysatorliste, Scanner-Signale, Matrix, Themenradar, heiße Sektoren, Industrie-Ränge, Top Gruppen, Saisonalität, Performance-Kennzahlen, Kapitalkurve, Symbolstatistik, letzte Trades, Reports und weitere Arbeitsmodule.
Das Dashboard bildet die eigene Routine ab. Vor der Markteröffnung können Marktbreite, Gruppen, Leader und Scanner im Vordergrund stehen. Während der Session rücken Momentum, Katalysatoren und Matrix näher nach vorne. Am Abend kann derselbe Arbeitsraum zum Review-Cockpit mit Journal-Kennzahlen, Kapitalkurve und letzten Trades werden.
Auch längerfristige Themen lassen sich so beobachten. Statt KI-Infrastruktur, Energie oder Uran nur als Notiz zu speichern, entsteht ein Dashboard aus Themenradar, Sektorrotation, Lieferketten, Engpässen, relativer Stärke und konkreten Unternehmen.
Der Atlas: der zentrale Arbeitsplatz für Einzelwerte
Der Atlas ist der Ort, an dem aus einem Ticker ein kompletter Kontext wird.
Im Zentrum steht der Chart. Aber der Chart ist nicht mehr isoliert. Rechts daneben liegen die Dinge, die man beim Prüfen eines Setups ohnehin braucht: Earnings, News, Katalysatoren, verwandte Aktien, Gruppen-Kontext, Scanner-Treffer und Detaildaten.
Wichtig dabei: Atlas ist nicht einfach ein eingebettetes Fremdchart. Die Charts laufen über eine eigens entwickelte Chart-Engine. WickedDesk nutzt dafür nicht Lightweight Charts, kein vorgefertigtes TradingView-Widget und keinen schweren Standard-Embed. Wir wollten etwas Leichtes, Eigenes und eng mit Atlas Verzahntes: eine Engine, die genau die Daten, Marker, Volumenereignisse, Zeichnungen und mobilen Varianten rendert, die im WickedDesk-Prozess gebraucht werden.
Die Atlas-Chart-Engine zeichnet Kerzen, Volumen, Durchschnitte, Marker, Zeichenobjekte, Mini-Charts und mobile Varianten selbst. Dadurch können Chart, Events, Scanner-Daten, Journal-Kontext und Engpass-Kontext enger zusammenarbeiten, als es mit einem reinen Fremdchart möglich wäre.
Der Chart ist dadurch nicht nur eine Kursgrafik, sondern der Mittelpunkt der Prüfung. Atlas wirkt wie eine Akte zu einem Unternehmen: Links sieht man, was am Markt passiert. Rechts stehen Ereignisse, Zahlen, Nachrichten, ähnliche Unternehmen und Hinweise zur Einordnung.
Damit wird aus der Frage "Sieht der Chart gut aus?" eine bessere Frage:
Passt der Chart zum Markt, zur Gruppe, zum Katalysator und zur eigenen Handelslogik?
Der Atlas kann aktuell unter anderem:
- eigens entwickelte Chart-Engine: Candles, Volumen, Kursachsen, Zeitachsen, Crosshair, Mini-Charts und responsive Mobile-Charts werden in Atlas selbst gerendert. Kein Lightweight-Charts-Baukasten, kein TradingView-Embed, sondern eine leichte eigene Engine für den WickedDesk-Workflow.
- Indikatoren und Durchschnitte: gleitende Durchschnitte, Volumen-Durchschnitte und Preislinien helfen, Trend, Base, Pullback und Extension zu beurteilen.
- Volumen-Signale: hohe Volumenereignisse, Pocket-Pivot-nahe Signale und ungewöhnliche Aktivität können direkt im Chart sichtbar gemacht werden.
- Earnings-Marker: Quartalszahlen erscheinen nicht nur als Datum, sondern als Ereignis im Chart mit Sidecar-Kontext zu EPS, Umsatz, Surprise und kommendem Termin.
- Zeichenwerkzeuge: Linien, horizontale Marken, Channels, Boxen, Fibonacci-Zonen und Textmarkierungen helfen, Setups sauber zu dokumentieren.
- Sidecar-Kontext: Aktie, Events, News, Katalysatoren, Scanner-Setups, Strategy AI, Gruppen, Hot-Listen, Matrix und verwandte Aktien liegen neben dem Chart.
- Gruppenbezug: Sektor, Industrie und verwandte Leader zeigen, ob der Einzelwert allein läuft oder Teil eines stärkeren Kapitalflusses ist.
- Journal-Anbindung: Chart- und Kontextdaten können als Ausgangspunkt für Trade-Notizen, Reviews und Setup-Auswertungen genutzt werden.
Gerade bei Momentum- und Swing-Trading ist dieser Zusammenhang entscheidend. Ein starker Einzelwert ist selten nur ein einzelner Chart. Häufig steckt dahinter eine Gruppe, ein Thema, ein Earnings-Impuls, ein Volumenereignis oder eine neue Marktphase.
Der Atlas soll diesen Zusammenhang direkt sichtbar machen.
Scanner: von Rohdaten zu einer handelbaren Reihenfolge
Ein klassischer Screener liefert oft zu viele Treffer. Genau das ist im Trading ein Problem. Mehr Treffer bedeuten nicht automatisch bessere Vorbereitung. Oft bedeuten sie nur mehr Lärm.
Der WickedDesk Scanner wurde deshalb so gebaut, dass er nicht nur filtert, sondern priorisiert.
Die Scanner-Ansicht bündelt verschiedene Arbeitsweisen, die im Momentum- und Swing-Trading immer wieder auftauchen. Dazu gehören Breakouts, Episodic Pivots, hohe ADR-Werte, relative Stärke, Minervini-nahe Trend-Templates, Stockbee-nahe Momentum-Bursts, Stage-2-Kandidaten, Katalysator-Titel und frische Leader.
Der Unterschied liegt darin, dass WickedDesk diese Treffer nicht als lose Ergebnislisten behandelt. Die Software kombiniert mehrere Dimensionen:
- relative Stärke: Welche Aktien schlagen den Markt sichtbar?
- Momentum: Welche Titel bewegen sich über 1, 3, 6 oder 12 Monate deutlich?
- ADR und ATR: Wo ist genug Bewegung für aktive Setups?
- Volumen und Dollar-Volumen: Ist der Move liquide genug?
- 52W- und ATH-Nähe: Befindet sich die Aktie in einer relevanten Leader-Zone?
- Katalysator: Gibt es News, Earnings, Gaps oder andere Auslöser?
- Gruppenlage: Ist die Branche oder das Thema ebenfalls stark?
- Setup-Score: Passt die Struktur zum gewünschten Regelwerk?
Das Ziel ist nicht, möglichst viele Aktien zu sehen. Das Ziel ist, schneller bei den Aktien zu landen, die eine echte Vorbereitung verdienen.
Gruppenrotation: Sektoren, Themen und Industrien
Starke Aktien entstehen selten im luftleeren Raum. Häufig werden sie von Gruppen getragen: Halbleiter, Biotech, Energie, Uran, KI-Infrastruktur, Software, Rohstoffe, Defense, Crypto, MedTech oder andere Themen.
Deshalb gibt es in WickedDesk eine eigene Gruppen- und Marktansicht.
WickedDesk zeigt nicht nur, ob der Markt allgemein stark oder schwach ist. Die Software zeigt, wo im Markt Kapital arbeitet und wo es abfließt.
Das ist für die tägliche Vorbereitung wichtig. Ein Breakout in einer schwachen Gruppe ist etwas anderes als ein Breakout in einer führenden Gruppe. Ein Pullback in einem starken Thema ist etwas anderes als ein Pullback in einem kaputten Marktbereich. Ein Einzelwert mit 90er-RS bekommt mehr Bedeutung, wenn die Industrie dahinter ebenfalls stark rotiert.
Die Gruppenansicht hilft dabei, diese Fragen schneller zu beantworten:
- Welche Sektoren sind heute stark?
- Welche Industrien führen?
- Welche Themen laufen über mehrere Tage oder Wochen?
- Wo entstehen Cluster von starken Aktien?
- Welche Gruppen verlieren Breite?
- Wo sind viele Leader, aber noch wenig offensichtlicher Hype?
Damit wird Marktanalyse praktischer. Nicht als abstrakter Makrokommentar, sondern als konkrete Frage: In welchen Gruppen lohnt sich heute Arbeit?
Matrix: Nähe zu 52-Wochen-Hoch und ATH
Viele gute Momentum-Setups entstehen nicht irgendwo im Chart, sondern in der Nähe wichtiger Hochs. Genau dafür gibt es die Matrix.
Die Matrix zeigt Aktien als visuelle Leiter um 52-Wochen-Hochs oder Allzeithochs herum. Man sieht schnell, welche Titel direkt am Hoch stehen, welche knapp darunter liegen und welche sich gerade aus einer tieferen Zone wieder nach oben arbeiten.
Das ist besonders nützlich, weil Hoch-Nähe allein nicht reicht. WickedDesk kombiniert sie mit weiteren Filtern wie RS, ADR, Preis, Marktkapitalisierung und Dollar-Volumen. So entsteht nicht nur eine Liste von Aktien, die "irgendwie nahe am Hoch" sind, sondern eine sortierbare Arbeitsfläche für Leader-Kandidaten.
Die Matrix ist damit ein Werkzeug für die Frage:
Welche Aktien sind nah genug an einem relevanten Hoch, stark genug im Vergleich zum Markt und liquide genug für einen echten Plan?
Engpass Builder: Themen, Lieferketten und Knappheit
WickedDesk enthält außerdem eine Engpass-Research-Schicht. Märkte bewegen sich nicht nur über klassische Sektoren. Oft bewegen sie sich über Narrative, Lieferketten, Engpässe und Themen: KI-Infrastruktur, Rechenzentren, Stromnetze, Uran, Defense, GLP-1, Crypto, Robotik oder andere Kapitalflüsse.
Besonders wichtig ist hier der Engpass Builder. Er ist von der Denkweise inspiriert, die Leopold Aschenbrenner in seiner KI-Infrastruktur-These stark gemacht hat: Nicht nur den offensichtlichen Gewinner suchen, sondern fragen, wo der eigentliche Engpass entsteht. Also: Welche Kapazität wird knapp? Wer kontrolliert Strom, Netzanschluss, Rechenzentrum, Kühlung, Speicher, Turbinen, Uran, Spezialmaterialien, Genehmigungen oder andere kritische Layer? Und welche börsennotierten Unternehmen sitzen an genau dieser Stelle der Kette?
Der Engpass Builder übersetzt ein Narrativ in eine Ursache-Wirkungs-Kette: Nachfrage, Kapazität, Engpass, Preissetzung, Profiteure, zweite Ableitungen, Risiken und Invalidierung. Dadurch wird aus einer großen Story wie "AI-Infrastruktur" nicht nur ein Schlagwort, sondern eine sortierbare Investment-Landkarte.
Die Builder-Seite ist dabei nicht nur eine einzelne Grafik. Rechts steht die Eingabe: Thema, optionaler Schwerpunkt und der laufende Build. Darunter liegt das Archiv gespeicherter Läufe. Neben der Map stehen Leader und Early-Watch-Kandidaten, Engpass-Ranking, Scores und die Research-Auswertung. Aus einem Satz wie "Stromnetz-Ausbau und Elektrifizierung" entsteht so eine Arbeitsfläche aus These, Lieferkette, Unternehmen, Triggern und Risiken.
Wichtig ist auch die Interaktion. Ein Node, eine Lieferkette oder ein Eintrag im Engpass-Ranking ist nicht nur Beschriftung. Klickt man darauf, öffnet WickedDesk einen Detaildialog. Dort wird sichtbar, warum ein Layer beobachtbar ist, was die These invalidiert, welche Unternehmen in die Kette gehören, welche Stage- und Leader-Signale vorliegen und welche betroffenen Ketten mit Trigger und Risiko zusammenhängen.
Besonders wichtig ist dabei die Verbindung zurück in den Marktprozess. Engpass-Research darf nicht als schöner Text neben dem Trading liegen. Es muss wieder zurück in Watchlists, Gruppen, Charts, Katalysatoren und konkrete Setup-Fragen.
WickedDesk soll deshalb nicht nur sagen: "KI-Infrastruktur ist spannend." Die bessere Frage lautet:
Welche Layer der KI-Infrastruktur zeigen Kapitalfluss, welche Aktien gehören dazu, welche Engpässe treiben das Thema und welche Charts bestätigen es?
Journal und Auswertungen
Der Name "Trading-Journal" klingt oft nach einem Formular, in das man nach dem Trade noch ein paar Notizen schreibt. Für echte Verbesserung reicht das nicht.
Ein gutes Journal muss den Trade mit dem ursprünglichen Kontext verbinden: Setup, Marktphase, Gruppenlage, Entry, Exit, Risiko, Fehler, Ausführung und Ergebnis.
WickedDesk kann Trades importieren, strukturieren und in Auswertungen verdichten. Dazu gehören Equity-Kurve, Gewinner und Verlierer, Setups, Symbole, Zeitfenster, Wochentage, Hold-Time, Verteilung und Review-Notizen.
Aus diesen Daten lassen sich Reports erstellen. Das ist wichtig, weil ein Trading-Journal nicht nur eine Datenbank sein sollte. Es sollte auch erklären können, was passiert ist: Welche Setups haben Geld verdient, welche haben Kapital gebunden, welche Fehler wiederholen sich, wie hat sich die Kapitalkurve entwickelt und welche Regeln müssen angepasst werden?
Der Sinn dieser Auswertung ist nicht, sich nach einem guten Tag besser zu fühlen oder nach einem schlechten Tag härter zu urteilen. Der Sinn ist, Muster zu erkennen:
- Welche Setups funktionieren wirklich?
- Zu welchen Uhrzeiten oder Wochentagen entstehen Fehler?
- Welche Symbole oder Gruppen verursachen die besten Ergebnisse?
- Wo wird zu früh verkauft?
- Wo wird zu groß gehandelt?
- Welche Marktphasen waren produktiv und welche nicht?
- Welche Regeln müssen ins eigene Regelwerk?
Das Journal ist damit der Rückkanal des Systems. Scanner und Atlas helfen bei der Vorbereitung. Das Journal zeigt später, ob diese Vorbereitung wirklich zu besseren Entscheidungen geführt hat.
Reports: professionelle Trading-Reports als PDF
Reports sind in WickedDesk mehr als ein Dashboard-Screenshot. Ein Report soll aus den Journal- und Performance-Daten eine lesbare Auswertung machen: mit Zeitraum, Kennzahlen, Equity-Kurve, Gewinnern, Verlierern, Setup-Verteilung, Symbolstatistik, Fehlerhinweisen, Review-Signalen und Notizen.
Der Nutzer kann sich daraus einen professionellen Trading-Report erstellen lassen und als PDF exportieren. Das ist nützlich für den eigenen Monats- oder Quartalsreview, für Coaching-Gespräche, für ein Archiv der eigenen Entwicklung oder für die nüchterne Frage, ob der aktuelle Handelsprozess wirklich besser wird.
Wichtig ist dabei die Auswahl. Nicht jeder Review braucht denselben Umfang. Für einen schnellen Wochenrückblick reicht vielleicht Executive Summary, Highlights, Risiko und Setups. Für einen vollständigen Monatsreport können zusätzlich Stunden, Wochentage, Symbole, Long / Short, Monate, P&L-Verteilung, alle Trades, Trade-Details, Trade-Charts und Screenshots in das PDF aufgenommen werden.
Ein guter Report beantwortet nicht nur: "Wie viel Gewinn oder Verlust gab es?" Er beantwortet bessere Fragen:
- Welche Setups haben den größten Beitrag geleistet?
- Welche Trades waren außerhalb der eigenen Regeln?
- Welche Symbole, Gruppen oder Marktphasen waren besonders produktiv?
- Wo entstehen wiederkehrende Kosten durch Timing, Größe oder zu frühes Verkaufen?
- Wie sieht die Kapitalkurve über den gewählten Zeitraum aus?
- Welche Learnings gehören in den nächsten Review-Zyklus?
Daraus entsteht ein sauberer Arbeitsbericht statt einer losen Sammlung aus Screenshots und Notizen. Gleichzeitig lassen sich Investmentthesen, Watchlists und getroffene Entscheidungen über längere Zeiträume nachvollziehbar dokumentieren.
Der PDF-Export macht diese Arbeit teilbar und archivierbar: ein professioneller Report über das eigene Trading, nicht nur eine Ansicht in der App.
Mobile Nutzung
Viele Trader prüfen Märkte nicht nur am großen Bildschirm. Sie schauen morgens, unterwegs oder kurz vor der Session auf Watchlists, Charts und Kontext.
Deshalb ist WickedDesk auch mobil klar strukturiert. Der Atlas bekommt ein eigenes mobiles Dock. Chart, Events, Scanner, Gruppen, Hot-Ansichten und Matrix sind schneller erreichbar. Die Oberfläche soll nicht wie eine zusammengeschrumpfte Desktop-App wirken, sondern wie ein kompaktes Arbeitswerkzeug für die wichtigsten Entscheidungen.
Mobile Nutzung ersetzt nicht die tiefere Vorbereitung am Desktop. Aber sie hilft, den Markt nicht aus den Augen zu verlieren und Kandidaten unterwegs weiter einzuordnen.
Was WickedDesk kann
WickedDesk deckt deutlich mehr ab als eine klassische Journal- oder Scanner-App. Die Funktionsgruppen lassen sich logisch in neun Arbeitsbereiche sortieren. Jeder Bereich beantwortet eine andere Frage im Trading- und Investment-Prozess.
1. Dashboard, Vorlagen, Profile und Widget-Baukasten
Das Dashboard ist der persönliche Einstieg in WickedDesk. Es verbindet Vorlagen, eigene Profile und frei kombinierbare Widgets zu einem Arbeitscockpit, das sich an die eigene Routine anpasst.
Ein Premarket-Dashboard kann Marktbreite, Hot-Listen, Gruppen, Matrix, Scanner und Katalysatoren bündeln. Während der Session kann der Fokus auf Momentum, Leader-Pullbacks und Atlas-Übergänge wechseln. Für den Abend entsteht daraus ein Review-Profil mit Journal-Kennzahlen, Kapitalkurve und letzten Trades.
Der gleiche Baukasten funktioniert für Themen und Investmentthesen: Themenradar, Sektorrotation, Industrie-Ränge, Top-Gruppen, Engpass-Research und Watchlist-Module machen aus KI-Infrastruktur, Energie oder Uran einen beobachtbaren Prozess statt einer losen Notiz.
- Vorlagen wie Hot, Momentum und Journal als schneller Startpunkt
- eigene Profile für Premarket, Session, Investment-These oder Review
- Widget-Baukasten mit Markt-, Scanner-, Engpass-, Journal- und Werkzeug-Modulen
- Widgets hinzufügen, entfernen, in der Breite ändern und im Grid neu anordnen
- kombinierbar mit Atlas, Scanner, Matrix, Market Heat, Engpass Builder und Journal
2. Markt-Cockpit, Regime und Marktbreite
Am Anfang steht nicht die einzelne Aktie, sondern der Markt. WickedDesk zeigt Marktampel, Regime-Einschätzung, Indizes, Korrekturzustand, Marktbreite und Breadth-Drilldowns. Damit geht es um die Frage, ob das Umfeld überhaupt konstruktiv genug ist, um Risiko aufzubauen.
Das Markt-Cockpit hilft, Risiko passend zum Umfeld aufzubauen. Wenn Marktbreite, Leader-Zahl und Regime schwach sind, wird ein Breakout anders behandelt als in einem starken Risk-on-Umfeld. Man kann es mit einer Wetterkarte vergleichen: Erst wird geprüft, ob Wind, Sicht und Sturmwarnung passen, bevor einzelne Aktien bewertet werden.
- Marktampel und Regime-Einschätzung
- Marktbreite-Monitor mit Tages- und Verlaufskacheln
- Risk-on-/Risk-off-Lage über Breadth, Leader, Weakness und Korrektursignale
- Index- und Sektor-Kontext für die tägliche Vorbereitung
- Drilldowns von Marktbreite in Gruppen und einzelne Aktien
3. Scanner, Radar und Watchlists
Der Scanner ist die Maschine, die aus Tausenden US-Aktien eine kleinere Arbeitsliste baut. Er sucht nicht nur nach einem einzelnen Kriterium, sondern kombiniert Bewegung, relative Stärke, Volumen, Liquidität, ADR/ATR, 52W-Nähe, Katalysatoren, Gruppenlage und Setup-Qualität.
WickedDesk unterstützt mehrere Arbeitsweisen: Breakouts, Episodic Pivots, Weekly Character Change, Stockbee-nahe Momentum-Bursts, SB9-Repeat-Mover, Minervini-Trend-Template, ADR-Leader, 1M/3M/6M-Momentum, RS-Leader, Katalysator-Titel und Weinstein-Stages 1 bis 4. Das Ergebnis ist keine rohe Screener-Liste, sondern eine priorisierte Watchlist.
Ein normaler Screener ist wie eine Suchmaschine mit sehr vielen Treffern. WickedDesk sortiert zusätzlich: Was ist stark, was ist relevant, was gehört zu einer starken Gruppe und was verdient zuerst Aufmerksamkeit?
- rund 6.000 US-Aktien als Scanner-Universum
- Breakout-, EP-, Character-Change-, Stockbee-, SB9-, Minervini-, ADR-, RS- und Momentum-Buckets
- Stage-1- bis Stage-4-Einordnung nach Weinstein-Logik
- Fokuslisten aus Setup-Score, RS, Momentum, Heat, Volumen und Katalysator
- Filter nach Preis, Marktkapitalisierung, Dollar-Volumen, ADR, RS, Sektor und Industrie
- Chart-Grid, Listenansicht, kompakte Watchlists und direkte Übergabe in den Atlas
4. Atlas, eigene Chart-Engine und Detailprüfung
Atlas ist die Detailprüfung für einen Einzelwert. Hier treffen Chart, Events, Earnings, News, Scanner-Kontext, Gruppenlage, verwandte Aktien und Notizen aufeinander. Der wichtigste technische Unterschied: Die Charts sind als eigene Atlas-Engine entwickelt. WickedDesk rendert Kerzen, Volumen, Indikatoren, Marker, Zeichenobjekte und Mini-Charts selbst, statt auf Lightweight Charts, TradingView oder ein anderes vorgefertigtes Chartmodul zu setzen. Der Chart soll leicht bleiben und nicht losgelöst von den restlichen Produktdaten neben der App stehen.
Atlas ersetzt den Kontextsprung zwischen Chartprogramm, Newsfeed, Earnings-Kalender, Watchlist und Journal. Wenn ein Scanner-Treffer spannend aussieht, lässt sich direkt prüfen, ob Volumen, Katalysator, Gruppe, Earnings-Risiko und Setup-Struktur zusammenpassen.
Einfach gesagt: Atlas ist die Detailakte zu einem Wert. Der Chart zeigt die Bewegung, die Seitenleiste erklärt Ereignisse, Zahlen, Nachrichten und ähnliche Unternehmen, die zur Einordnung gehören.
- eigene Canvas-Chart-Engine mit Candles, Volumen, Crosshair, Zeit- und Preisachsen
- bewusst kein Lightweight-Charts-Baukasten und kein TradingView-Embed, sondern ein leichter eigener Renderer für Atlas
- gleitende Durchschnitte, Volumen-Durchschnitte und konfigurierbare Indikatorfarben
- Volumen-Signale, Earnings-Marker und Event-Marker direkt im Chart
- Zeichnungen: Linie, horizontale Linie, Channel, Box, Fibonacci und Text
- Sidecar mit Aktie, Events, News, Katalysatoren, Scanner, Strategy AI, Gruppen, Hot-Listen und Matrix
- Earnings-Drawer mit historischen und kommenden Quartalsdaten
- verwandte Aktien aus Sektor, Industrie und Gruppen-Leadership
- mobile Atlas-Panels über Dock-Navigation
5. Matrix für Hoch-Nähe und echte Leader
Die Matrix visualisiert Nähe zu 52-Wochen-Hochs und Allzeithochs. Viele Momentum-Strategien interessieren sich genau für diese Zone, weil dort Leader oft sichtbar werden: entweder direkt am Hoch, knapp darunter oder nach einem kontrollierten Pullback.
Die Matrix beantwortet, welche Aktien stark genug, liquide genug und nah genug an relevanten Hochs sind, um auf eine Leader-Watchlist zu kommen. Sie kombiniert Hoch-Nähe mit RS, ADR, Preis, Marktkapitalisierung und Dollar-Volumen.
Man kann sie als Rangliste von Kandidaten lesen, die nahe an wichtigen Rekordbereichen liegen. Nicht jeder Rekord ist automatisch gut, aber die Matrix zeigt, wo der Markt gerade sichtbar Aufmerksamkeit erzeugt.
- 52W-Hoch- und ATH-Nähe als visuelle Leiter
- Filter nach RS, ADR, Preis, Marktkapitalisierung und Liquidität
- Sektorfarben und Tagesbewegung für schnelle Einordnung
- direkter Übergang von Matrix-Treffern in Atlas und Scanner
- Export als Arbeitsliste, etwa für externe Chart- oder Watchlist-Workflows
6. Gruppenrotation, Market Heat und Themen
WickedDesk betrachtet nicht nur Einzelaktien, sondern Gruppen: Sektoren, Industrien, Sub-Sektoren und Themenkörbe. Dahinter steht die Idee, dass starke Einzelwerte oft in Clustern auftreten. Wenn mehrere Aktien einer Gruppe gleichzeitig Stärke zeigen, ist das ein anderes Signal als ein isolierter Ausreißer.
Gruppenrotation zeigt, wo Kapital arbeitet. Market Heat zeigt starke und schwache Themen, Leader und Hits. Sektor-Stärke und Industrie-Rankings helfen, einzelne Aktien nicht isoliert gegen ihre Gruppe zu betrachten.
Statt jede Aktie einzeln anzusehen, fasst WickedDesk den Markt in Themen zusammen. So wird sichtbar, ob Halbleiter, Biotech, Uran, Software, Defense, Crypto oder Energie insgesamt Aufmerksamkeit bekommen.
- Sektoren-, Industrie- und Sub-Sektor-Rankings
- Themenansichten für Narrative wie KI, Halbleiter, Uran, Crypto, Energie oder Biotech
- Best/Worst-Rotation, Hits, Leader und relative Stärke
- Leader-Listen innerhalb einzelner Gruppen
- direkte Watchlist-Übergabe von Gruppe zu Einzelwert
- Market-Heat-Ansichten mit Kapitalfluss, Breite und HotScore
7. Engpass Builder, Narrative Map und KI-Kontext
Viele moderne Marktbewegungen entstehen nicht aus einem einzelnen Bilanzposten, sondern aus Themen: KI-Infrastruktur, Rechenzentren, Stromnetze, Kupfer, Uran, Defense, Medikamente, Lieferketten oder regulatorische Veränderungen. WickedDesk bildet diese Engpass-Research-Ebene über Narrative Map, Engpass Builder und KI-gestützten Kontext ab.
Engpass-Research wird zur Watchlist-Vorstufe. Ein Thema wird nicht nur beschrieben, sondern in Unternehmen, Lieferketten, Risiken, Engpässe, Leader und mögliche zweite Ableitungen übersetzt. Daraus entstehen Kandidaten für Scanner, Atlas und Matrix.
Der Engpass Builder hilft, langfristige Themen nicht nur über die bekanntesten Namen zu denken. Er fragt nach den knappen Stellen einer Wertschöpfungskette: Energie, Infrastruktur, Speicher, Materialien, Genehmigungen, Ausrüstung, Distribution oder spezialisierte Zulieferer. Das ist strategische Marktanalyse: Welche Unternehmen hängen an einem Thema, wer profitiert direkt, wer indirekt, welche Risiken gibt es, und welche Aktien zeigen bereits Marktstärke?
- Narrative Map als visuelle Struktur aus Themen, Firmen und Abhängigkeiten
- klickbare Nodes, Lieferketten und Engpass-Rankings mit Detaildialog
- Archiv gespeicherter Builder-Läufe mit Eingabe, Schwerpunkt und Build-Status
- Leader / Early Watch als direkte Brücke von Research zu Watchlist-Arbeit
- Engpass Builder für Nachfrage, Kapazität, Engpass, Preissetzung, Profiteure und Invalidierung
- Bottleneck Scores, Narrative Velocity und Relative Stärke pro Layer
- KI-Zusammenfassungen und Strategy AI für verdichteten Kontext
- Setup- und Review-Bezug für wiederkehrende Muster
- Exports von Engpass- und Themenlisten als CSV oder JSON
8. Journal, Import, Reports, PDF und Review
Das Journal bleibt der Rückkanal des Systems. Es erfasst Trades, importiert Ausführungen, ordnet Setups zu, erstellt Reports und zeigt, ob die Vorbereitung tatsächlich zu besseren Entscheidungen geführt hat.
Der Import-Workflow wird dabei gezielt erweitert. Neben dem Interactive-Brokers-Import und manuellen Eingaben kommt ein KI-gestützter Import hinzu, der Dokumente, Abrechnungen, Screenshots oder Bilder auslesen kann. So sollen ausgeführte Trades nicht erst mühsam aus verschiedenen Quellen übertragen werden müssen, sondern schneller in ein auswertbares Journal gelangen.
Der Wert liegt nicht im Eintragen allein. Entscheidend ist die Auswertung: Welche Setups funktionieren? Wo entstehen Fehler? Welche Uhrzeiten, Symbole, Gruppen oder Marktphasen kosten Geld? Wo wird zu groß gehandelt? Wo werden Gewinner zu früh verkauft? Aus diesen Fragen kann WickedDesk einen professionellen Report bauen und als PDF exportieren.
Das Journal ist die Nachkalkulation des Prozesses. Man sieht, was geplant war, was passiert ist und was künftig verbessert werden muss. Der Report fasst diese Auswertung lesbar zusammen.
- Trade-Import über Interactive Brokers und generische CSV-Workflows
- manueller Import für einzelne Trades, Nachträge und Korrekturen
- KI-Import für Dokumente, Abrechnungen, Screenshots und Bilder
- Trade-Verwaltung mit Symbol, Seite, Entry, Exit, Größe, P&L und Kontext
- Tagesreview, Kalender, Tagebuch, Notizen, Screenshots und Videos
- Equity-Kurve, Drawdown, Gewinner, Verlierer, Hold-Time, Setup- und Symbolauswertung
- Performance nach Uhrzeit, Wochentag, Setup, Symbol und Zeitraum
- Report-Erstellung aus Journal-, Performance-, Setup- und Review-Daten
- professioneller PDF-Export für Monatsreview, Quartalsreview, Coaching oder Archiv
- FIFO- und Fremdwährungsbezug für steuernahe Auswertungen, soweit Daten vorliegen
9. Mobile Nutzung, Einstellungen und Datenfluss
WickedDesk ist nicht nur für den großen Desktop gedacht. Atlas, Scanner und Journal sind responsive aufgebaut. Auf dem Smartphone liegt der Fokus auf schneller Orientierung: Kandidaten prüfen, Chart ansehen, Events lesen, Gruppen checken und später am Desktop tiefer arbeiten.
Mobile ersetzt nicht die komplette Vorbereitung, macht aber Watchlist- und Kontextarbeit unterwegs möglich. Einstellungen für Profil, Darstellung, Import, KI und Sicherheit halten den Workspace kontrollierbar.
Die Oberfläche funktioniert auf großen und kleinen Bildschirmen: Am Desktop wird tief analysiert, mobil wird geprüft, priorisiert und nachgeschlagen.
- responsive Atlas-, Scanner- und Journal-Ansichten
- mobiles Dock für Atlas-Module wie Events, Scanner, Gruppen, Hot-Listen und Matrix
- Settings für Profil, Darstellung, Import, KI und Sicherheit
- Datenpflege und Backfill-Bereiche für Historie, Fundamentaldaten, Sektoren und Scanner-Caches
- Guides als kurze Arbeitsanleitungen für Scanner, Atlas, Journal und Engpass Builder
Der wichtigste Unterschied: ein Workflow statt Einzeltools
Der entscheidende Unterschied ist nicht, dass WickedDesk viele Seiten hat. Mehr Seiten allein wären kein Fortschritt.
Der Fortschritt liegt darin, dass die Seiten zusammenarbeiten.
Eine Gruppenrotation führt zu Leadern. Ein Leader führt in den Atlas. Der Atlas zeigt Chart, Earnings, News, Katalysatoren und verwandte Aktien. Aus dem Chart entsteht ein Journal-Entwurf. Das Journal zeigt später, ob das Setup wirklich funktioniert hat. Die Auswertung fließt zurück in das eigene Regelwerk.
So entsteht ein Kreislauf:
Scan - Kontext - Plan - Trade - Review - Regel.
Dieser Kreislauf ist der eigentliche Produktgedanke von WickedDesk.
Für wen WickedDesk gedacht ist
WickedDesk ist vor allem für Trader und Investoren gebaut, die nicht einfach nur einen einzelnen Screener brauchen, sondern ihren gesamten Markt-, Engpass- und Entscheidungsprozess verbessern wollen.
Typische Einsatzfelder sind:
- Swing-Trader und Momentum-Trader
- aktive Investoren, die Themen, Lieferketten und Kapitalflüsse verfolgen
- Investoren, die KI-Infrastruktur, Energie, Rechenzentren, Halbleiter, Uran oder andere Engpass-Themen systematisch aufarbeiten wollen
- Trader mit Fokus auf US-Aktien, relative Stärke, Liquidität und Katalysatoren
- Trader, die Leader, EPs, Breakouts und Pullbacks systematisch vorbereiten
- Trader, die ihre Trades nicht nur erfassen, sondern wirklich auswerten wollen
- Trader und Investoren, die Gruppenrotation, Marktbreite und Marktregime ernst nehmen
- Trader und Investoren, die Engpass-Research, Katalysatoren und Lieferketten stärker in ihre Watchlists einbinden wollen
Nicht gedacht ist WickedDesk als Abkürzung für "schnell reich werden". Genau das Gegenteil ist der Fall. Die Software macht sichtbar, wie viel Arbeit vor und nach einem Trade eigentlich dazugehört.
Sie hilft nicht dabei, Verantwortung abzugeben. Sie hilft dabei, Verantwortung sauberer zu tragen.
Was als nächstes wichtig wird
Je stärker WickedDesk den kompletten Trading-Prozess abbildet, desto wichtiger werden Datenqualität, Geschwindigkeit, saubere mobile Nutzung, eine bessere Verbindung zwischen Engpass-These, Watchlist und Review sowie klarere Regeln.
Die Richtung ist klar:
- weniger Lärm
- bessere Priorisierung
- mehr Kontext pro Ticker
- mehr Verbindung zwischen Scan und Review
- mehr Transparenz darüber, wann ein Setup wirklich zu den eigenen Regeln passt
Trading und Investieren bleiben schwierig. Kein Tool nimmt das Risiko weg. Aber ein gutes Tool kann helfen, den eigenen Prozess weniger chaotisch zu machen.
Fazit
WickedDesk ist für einen Prozess gebaut, der nicht an einem einzelnen Bildschirm entschieden wird.
Ein guter Trade oder eine belastbare Investmentthese entsteht aus Marktphase, Gruppenstärke, Einzeltitel, Chartstruktur, Katalysator, Engpasslogik, Risiko, Plan und Review. Wenn diese Dinge getrennt bleiben, bleibt auch der Prozess fragmentiert.
WickedDesk bringt diese Ebenen näher zusammen.
Das Journal ist der Rückkanal. Der Scanner priorisiert. Der Atlas bündelt Chart und Kontext. Engpass-Research wird zur Watchlist. Der Engpass Builder macht aus Narrativen investierbare Ketten. Aus Trades und Ideen werden Reviews. Aus Reviews werden Regeln.
Genau darum geht es.
Nicht mehr nur mehr Daten.
Sondern ein besserer Trading- und Investmentprozess.